Tag zwanzig, oder Ashe auf mein Haupt

Hallo, gestern hab ich euch von dem schwarzen Pulver auf den Straßen in Kagoshima erzählt. Nun stellt sich die Frage, was ist dieses Pulver und warum streuen es die Kagoshimia-aner auf ihre Straßen. Bei dem Pulver handelt es sich um Asche und die Japaner streuen es nicht auf ihre Straßen. Gestreut wird von dem hier:

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Bei dieser Insel handelt es sich um Sakurajima, einer Insel mit etwa 27km Umfang. Wobei, dass stimmt nicht, es ist eine Halbinsel, aber dazu später mehr. Der Berg auf der Insel ist ein aktiver Vulkan, der von Zeit zu Zeit Asche Wolken aus stößt und wenn der Wind richtig steht bekomt Kagoshima schwarze Asche ab.

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Der Vulkan spuckt mehrmals am Tag diese Aschewolken aus und manchmal spuckt er auch Lava. Einer dieser Eruptionen verband die Insel mit einer Halbinsel, womit aus der Insel eine Halbinsel wurde.
Trotzdem leben hier viele Menschen. Die Kinder gehen mit Schutzhelmen zur Schule um im Fall eines Ausbruches vor kleinen Splittern sicher zu sein. Asche und Sclamm machen es den Leuten auch nicht einfacher. Hier ein Tori, was vom Auswurf fast vergraben wurde:

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Auf dem fruchtbaren Boden bauen die Leute zum einem die größten Daikon (eine Art Rettich) an und die kleinsten Mandarinen.

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Nach einer geführten Bus Tour gingen wir in Sakirajima noch in ein Onsen welches an ein Hotel angeschlossen ist. Im Onsen ist der Schrein des Drachen Gottes, daher darf man hier nicht nackt baden sondern muss ein Yukata (Nennen wir es mal heute einfach Bademantel) anziehen, dass das Onsen im offenen ist und einen Ausblick aufs Meer hat spielt wahrscheinlich auch eine Rolle. Da man nicht nackt ist, gehört dieses Onsen zu den wenigen, wo nicht nach Geschlecht getrennt wird, leider kamen eine schönen Japanerinnen ins Bad, verdemmt.
Als wir die Insel verließen gab es vom Vulkan noch ein Abschieds Geschenk.

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Ein wirklich interessanter Ort. damit haben wir den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Von nun kann es nur noch nördlicher werden. Bis morgen, euer Xerber.

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Tag neunzehn, oder die zweite Bombe

Errinert ihr euch noch an die Taifune die ich erwähnte? Der eine, traf scheibar nie auf Japan direkt. Dem anderen sind wir geschickt ausgewichen. Zur Zeit tobt er in der Gegend von Morioka und Tokyo. Das Beben der Stufe 5 in der Gegend macht es bestimmt nicht besser. Aber wir haben ein unglaubliches Glück. Ab morgen mindestens eine Woche Sonnenschein. Ich befürchte dieser Urlaub braucht all mein Glück auf. Sogar ein Regenbogen haben wir bekommen.

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Zurück zur Reise. Heute waren wir in Nagasaki, Ort des zweiten Atombomben abwurfes. „Fat Man“ explodierte 500m über dem Boden. Unterdem Explosionspunkt steht ein Mahnmal.

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Im Umkreis von 1km war die mortalitäts Rate 100% und selbst in 3-4km gab es schwäre Schäden an Personen und Gegenständen.
Auch hier gibt es ein Museum und da weder Queddy noch ich bisher in Nagasaki waren sind wir rein. Ein mietbarer Audioguide hilft alles gut zu verstehen und auch an englischen Erklärungen mangelt es nicht. Man sieht zerstörte Gebäude und Gegenstände, ein Modell der Bombe und auch Bilder der Opfer (keine Angst die stelle ich hier nicht rein).

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Was mich jedes mal beeindruckt sind die „eingebranten“ Schatten. Hier zum Beispiel sieht man die Schatten von Blättern, kein Muster!

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Das Museum ist kleiner als das in Hiroshima und ist mehr auf schockieren ausgelegt. Insgesamt ein sehr gutes Museum mit der richtigen Atmosphäre für dieses Thema.
Aber das was mich am meisten Beidruckt hat sind diese beiden Überlebenden der Explosion, sie waren nur 800m von der Abwurfstelle entfernt und ihnen geht es scheinbar so weit blendent.

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Es sind die beiden Bäume. Die Explosion raubte den Bäumen all ihre Blätter und zerstörte die Rinde vollkommen. Das Holz war schwarz verkohlt von der Hitze, man hielt beide Bäume für Tot. Doch mit der Zeit erholten sich beide Bäume, die Rinde wuchs nach und die Blätter blühten wieder.
Am Abend gingen wir dann nach Kagoshima. Hier liegt auf den Straßen dieses schwarze Pulver rum.

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Doch was es mit dem schwarzen Pulver auf sich hat erkläre ich euch erst morgen, euer Xerber.

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Tag achtzechn, oder der Rehflüsterer

So, heute bin ich etwas früher zum schreiben gekommen, daher noch ein paar Nachträge zu gestern.
Okonomiyaki: bei Okonomiyaki handelt es sich um ein Gericht welches in der Hiroshima Art in Schichten aufgebaut ist. Teig, Nudeln, Salat, Sojasprossen, Fleisch und was man sonst so noch drauf tun kann und das Ei nicht zu vergessen. Oben drauf kommt dann noch eine Schöne Schicht Soße und grünes Pulver, keine Ahnung welche Pflanze dafür verwendet wird.
Peac Memorial Park: Queddy und ich haben uns dafür entschieden nicht ins Peace Memorial Museum zu gehen, da wir beide schon bei früheren Besuchen drin waren. Für jeden der noch nicht drin war kann ich es nur empfehlen aber ein zweites mal muss nicht sein. Der A-Dom war frühernein Finanzgebäude. Die Atombombe explodierte relativ genau über diesem Gebäude in der Luft. Das Kuppelförmige Dach schmolz aber die Wände blieben weitgehent in takt da die Kraft der Explosion direkt von oben kam.
Nun zum heutigen Tag. Wir machten uns morgens auf nach Miyajima. Viele werden den Ort kennen auch wenn ihnen der Name nichts sagt. Es handelt sich um die Insel auf der das berühmte Tori im Wasser steht.

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Hier zum Tori gehört nartürlich auch ein Schrein.

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Interessant an allem ist, dass bei Flut der ganze Schrein vom Wasser umgeben ist. Bei Ebbe kann man zum Tori laufen. Abgesehen davon gibt es viel zu zutrauliche Rehe.

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Das Bild wurde ohne Zoom aufgenommen, das Reh stand Quasi mit der Schnauze vor dem Objektiv. Zeitweise verfolgten uns zwei Rehe um an unsere Brote ran zu kommen. Die lassen sich auch von nichts abschrecken und ich dachte die Rehe in Nara sind aufdringlich.
Neben aufdringlichen Rehen und berühmten Tori gibt es einige nette Tempel.

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Am späten Nachmittag ging es dann nach Fukuoka. Leider regnete es wieder in Strömen. Wir gingen erstmal in den Tempelbezirk doch mussten wir feststellen, dass die Tempel um 16:30 schon zu sind.

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Deswegen gingen wir gleich zum Abendessen über. Diesmal in einem Kleinen Schuppen am Fluß.

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Ach ja, warum wir in letzter Zeit pech mit dem Wetter haben liegt daran, dass zwei Taifune (Klugscheißer Modus an: Taifun setzt sich aus den japanischen Worten Tai = Groß und Fun = Wind zusammen) über Japan ziehen. Wir bekommen zur Zeit nur die Ausläufer ab und bis auf das schlechte Wetter ist alles ganz gut. Bis dann, euer Xerber.

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Tag siebzehn, oder vergiss deinen Regenschirm nicht.

Hallo allerseits. Morgens sprangen wir mal wieder in den Zug und fuhren nach Kanazawa. Die erste Stadt mit funktionierendem Touri Bus System. Hier fahren die Touri Busse alle 12 Minuten. Das nenne ich eine gute Taktung. Das Bahnhofsgebäude hat sogar ein Tori am Eingang.

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Ausserdem haben die eine sehr interessante Wasseruhr.

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Auf der Fahrt mit dem Bus erfuhr ich, dass es in Kanazawa im Durchschnitt an 175 Tagen im Jahr regnet, was wir auch zu spüren bekamen. Egal ob im ehemaligen Geisha District oder im Garten immerzu strömender Regen, so macht fotographieren keinen Spaß.

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Vielmehr gibt es an dieser Stelle auch nicht zu erzählen, ab gesehen mal von den zwei neuen Eissorten für die Rubrik komische Geschmacksrichtungen.

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Das erste ist Soja, das zweite Tofu. Soja schmeckt sehr lecker, hat was von Milch. Tofu schmeckt leicht nussig.
Am Abend ging es dann nach Hiroshima. Sofort machten wir uns auf Okonomiyaki zu essen.

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Okonomiyaki wird oft als herzhafter Pfandkuchen beschrieben, was ihm nicht ganz gerecht wird, aber lassen wir heute mal fünfe grade sein. Ist schon sehr spät hier.
Zu guter letzt waren wir im Peace Memorial Park hier Nachtaufnahmen von A-Dome, dem Gebäude, welches direkt unter der Bombe stand bei der Explosion, und dem Mahnmahl.

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Tut mir leid, dass es heute alles eher spärlich ist, hier ist aber schon Mitternacht und ich will noch unter die Dusche. Gute Nacht, euer Xerber.

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Tag sechzehn, oder ein Bauernleben

Da bin ich wieder. Wir sind immer noch in Takayama. Wir haben uns entschieden hier zu bleiben und alte Gebäude zu bewundern. Hier in Takayama gibt es noch Gebäude aus dem 17 Jahrhundert. Sehr interessant sich das an zu schauen.

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Am Vormittag wanderten wir noch ein bischen auf einem der Wanderpfaden, leider nicht alzu interesant, aber auch so was gehört dazu. Aber wir fanden wieder was für die Rubrik, komische Eis Geschmackssorten. Hier das Bild zum raten, kleiner Tipp es ist nicht Tintenfisch Tinte:

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3… 2… 1… Diesmal handelt es sich um schwarzer Sesam Eis. Wie es schmeckt? Also ich würde diese Gesch,ackarichtung auch gerne in Deutschland sehen. Doch eine leckere Geschmacksrichtung.
Am Nachmittag ging es zum Hida Volksdorf. Hier ist ein gamzes Dorf rekonstruiert. Ein toller Ort sogar mal mit vielen englischen Tafeln, so dass man auch als nicht Japaner was versteht.

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In den Gebäuden herscht ein Tolles Licht zum fotografieren, seht selbst.

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Am Abend gingen wir Hida Rind essen, der kleine. Bruder des berühmten Kobe Rinds. Einfach köstlich das Fleisch. Hier, damit ihr neidisch sein könnt noch ein Bild:

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Morgen verlassen wir dann wieder Takayama. Also könnt ihr auf neue Orte freuen. Ach ja, heute musste ich die dritte 4Gb SD Karte rein schieben. Die Feste haben doch unglaublich viel Speicherplatz verbraucht. Bis dann, euer Xerber.

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Tag fünfzehn, oder altes Japan

Wie versprochen erstmal die Bilder unseres Hotels. So sieht der Tempel von außen aus.

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Das ist der Schrein und der Garten im Hinthof.

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Die Korridore erscheinen da doch sehr schlicht.

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Wir ließen uns am Morgen schön viel Zeit. Immerhin ist Takayama eine sehr kleine Stadt. Dank der Touri Info wussten wir, dass es hier mehrere Wanderpfande gibt. Wir nahmen den mit den vielen Tempeln. Der Weg führt vorbei an Gräbern im Wald und vielen Tempeln. Hier einige Bilder, die einen Eindruck von dem Pfad wieder geben.

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Nachdem wir den Pfad voll abgeschritten hatten waren wir hungrig. Daher ging es in den Park von Takayama. In einer kleinen Hütte kann man da wirklich gut Huhn essen. Vieleicht kennt ja der ein oder andere schon den Laden von meiner letzten Reise.

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Gut gestärkt ging es nun zur den Straßen, für die Takayama berühmt ist. Diese drei Straßen wurden im Stil von 1600 gehalten. Die Läden in dieser Straße sind voll mit jeder Menge Krims Krams. Daher ist es hier meist sehr voll, dass es regnete und alle mit Schirm unterwegs waren, machte es nicht besser.

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Der Abend verlief ganz entspannt. Wie es morgen weiter geht, hängt nun vom Wetter ab. Bis dann, euer Xerber.

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Tag vierzehn, oder Halbzeit

Um 5Uhr morgens, nach mindestens drei Stunden Power baden, ging es wieder in den Zug, weiter nach Süden. Wir wollten nach Takayama, dafür muss man in Nagoya umsteigen. Da wir nicht nur umsteigen wollten, machten wir eine sehr kleine Sightseeing Tour. Highlight hier, das Nagoya Schloß, diesmal nicht nur die Grundmauern.

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Inzwischen sind wir in Takayama angekommen. Diesmal gibt es wieder ein Bett, dieses mal in einem Tempel, da es schon spät und dunkel ist, gibt es heute noch keine Bilder, liefere ich morgen nach. Das einzige was ich heute reinstelle, ein Bild von unserem Zimmer.

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Tag dreizehn, oder Legenden von Tono

Tono ist eine kleine Stadt in der Nähe von Morioka. Angeblich soll es an diesem Ort Kappa geben. Wie ihr wisst nicht was ein Kappa ist? Ein Kappa ist ein Fabelwesen aus der japanischen Kultur. Kappa sind so etwas wie Schildkröten auf zwei zwei Beinen und Haarkranz. Es gibt Kappa in vielen Formen.

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Auch als Brückenzoll eintreiber kann man sie finden.

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Aber lasst euch von dem putzigen Aussehen nicht täuschen. Kappa jagen auch gerne mal Menschen. Aber keine Sorge, es gibt zwei einfache Möglichkeiten einen Kappa zu besiegen. Die erste Methode bedarf einer Gewissen Vorbereitung. Kappa lieben Cucumba. Also wenn man ihm eine vor die Füße wirft lässt er von einen ab und frisst seine Leibspeiße. An dem Kappa Tümpel in Tono kann man sogar versuchen einen Kappa zu angeln.

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Bei dem Preisgeld von einer Million Euro für einen Kappa hätte dieser Fang die Japanreisekasse beträchtlich aufgewertet. Aber leider nein.
Die zweite Methode einen Kappa zu besiegen ist noch einfacher. Kappa haben eine kleine Delle im Kopf. Darin befindet sich ihr magisches Wasser, welches dem Kappa seine Kraft gibt. Weiterhin muss ein Kappa den Regeln der Höflichkeit folge leisten. Also wenn man einen Kappa sieht, muss man sich einfach zur Begrüßung tief verbeugung und damit auch der Kappa. Dadurch fließt das magische Wasser aus der Delle und der Kappa verliert all seine Kraft.
Nach der Kappa Jagt gingen wir zum Tono Festival. Hier gibt es Yabusame, das Bogenschießen vom Pferd. Das war als Kyudoka für mich besondeers interessant. Es war wirklich interessant. Hier ein Bild von einem Treffer.

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Nach dem Yabusame gab es einie Parade mit mehren Gruppen.

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Die zottigen Dinger im Kreis sind so was wie halbgöttliche Rehe, sehr grusilige Rehe.
Zwischendurch gab auch eine Taiko Trommel Tuppe ihr Können zum besten.

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Nach all den Feierlichkeiten sprangen wir wieder in den Zug, aber nicht ohne vorher eine Version des berühten Buches „Legenden aus Tono“ zu kaufen, eine Art Geschichten Samllung aller Ggebrüder Grimm.
Mit dem Zug ging es erstmal nach Tokyo, wo es schon 23Uhr war. Nun wo haben wir diese Nacht geschlafen. Die Antwort garnicht. Wir gingen in die Onsen Monogatarie. Ein Badehaus in Tokyo, welches die ganze Nachtoffen hat. Dort genossen wir verschiedene Onsen und schländerten im Yukata durch eine Gasse die einer feudalen japanischen Stadt nachempfunden ist. Leider machten um 2Uhr morgens alle Geschäfte zu. Wennigstens gab es unmengen von kostenlosem Tee an Automaten.

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Tag zwölf, oder treffen sich zwei Festtagszüge an der Kreuzung …

So, bin wieder da nach dieser Sendepause. Wie schon grsagt, erwatete uns heute ein Fest in Morioka. Von dem Fest wussten wir nicht wirklich, daher haben wir uns umso mehr gefreut es zu erwischen. Aber bevor der Umzug losging hatten wir noch ein bischen Zeit, also haben wir Tempel besucht.
Als wir aus einem raus kamen wurden wir von einem der Festtagswagen überrascht, der gerade auf dem Weg zum Statpunkt war.

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Als nächstes suchten wir das Kunst und Kultur Museum auf. Ein sehr nettes Museum, obwohl einige englische Erklärungen nicht schlecht wären. Anderseits sprechen einige Sachen für sich selbst:

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Kurz bevor der Umzug begann schnappten wir uns noch von den Festständen was zu Essen und dann ging es los. Insgesamt 10 bunt geschmückte Wagen rollten an uns vorbei, gezogen und geschoben von Jung und Alt. Trommeln wurden geschlagen, Flöten geblasen und dann und wann schrie gemand jarejarejare ins Mikro. War wirklich beeindruckent.

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Als die Wagen an uns vorbei waren und wir den Weg zurük antraten trafen wir einen dernWagen auf der Straße wieder und zwei Kreuzungen später tauchte noch ein Festtagswagen in der Querstrasse auf. Wir fragten und natürlich sofort: „Wer hat nun vorfahrt?“ Die Antwort lautet rechts vor links.

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Allein auf dem Fest habe ich heute mehr als 60 Bilder verschossen. Ach, da fällt mir ein, ich habe die erste 4Gb SD Karte inzwischen voll.
Abends sprangen wir mal wieder in den Zug und fuhren nach Tono. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Tag elf, oder ein Tag mit viel Regen

Morgens sprangen wir direkt in den Zug um von Hokkaido runter zu kommen. Das verbraucht leider viel Zeit. Daher haben wir uns entschieden wieder mal in Morioka halt zu machen. Nachdem wir unser Gepäk im Ryokan (Hotel nach japanischer Art) abgegeben hatten, suchten wir einen Tempel auf. Morgen wird da eine Feier stattfinden.

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Eigentlich wollten wir noch weitere Tempel aufsuchen, doch wurden wir vom Regen erwischt, ziehmlich viel Regen. Also gingen wir ins Ryokan zurück um unsere Kleidung zu wechseln und ein Bad zu nehmen. Wir beschlossen auch gleich unsere Wäsche zu erledigen und vieleicht Abends noch was zu machen. Im Ryokan durften wir auch gleich in unser Zimmer. Es ist zwar das teuerste Zimmer was wir haben, aber es hat sich gelohnt.

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Das Personal ist wirklich nett und hilft gerne. Wir haben uns nett mit den Besitzern hier unterhalten. Queddy hat sogar ein Bildband zum Tsunami geschenkt bekommen. Als „Gegenleistung“ sollen wir nur den Leuten zeigen, dass es okay ist nach Japan zu reisen und sich nicht von Fukushima und Tsunamis erschräken zu lassen. Viele Gäste haben wohl ihre Reservierungen stoniert. Bei so netten Leuten tut es einem wirklich Leid so was zu hören.
Da der Regen auch am Abend nicht aufhörte wie aus Eimern zu schütten gingen wir in das am Ryokan angeschlossene Restaurant. Was wir da alles für nur 1500Yen pro Person bekommen haben, seht selbst:

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Also, auf einer Skala von 1 bis 10 bekommt dieses Ryokan eine 10++ mit Sternchen.

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